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Mondpapier und Silberschwert – Die Sumpfloch-Saga Band 4

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Das ist bis jetzt mein Lieblingsband der Sumpflochsaga. Das mag auch daran liegen, dass mit jedem Band die Geschichte komplexer, die Figuren tiefgründiger und die Seitenanzahl länger wird. Konnte man nach dem ersten Band noch glauben, dass es sich um eine einfach strukturierte Kindergeschichte handelt, wird man mit jedem Folgeband eines besseren belehrt.
Dieser Band legte den Fokus auf Lisandra – das heißt aber nicht, dass die anderen Freundinnen zu kurz kommen! Jede entwickelt sich weiter, entdeckt neue Fähigkeiten, neue Freunde. Und nicht zuletzt erfährt der Leser immer mehr über die Prophezeiung über die Erdenkinder. Und über die Mächtigen von Amuylett, auch wenn einem nicht klar wird, wer von ihnen eigentlich welches Ziel mit Amuylett, der neuen Welt und natürlich den Erdenkindern anstrebt.
Ich fand es sehr toll, so viel über Lisandra zu erfahren. Am Ende des dritten Bandes stand die schreckliche Erkenntnis, welches Schicksal Lisandra als fünftes Erdenkind erwartet. Und im vierten Band muss sie immer wieder lernen, über sich hinauszuwachsen. Sie wird erwachsener, aber auf eine sympathische Art und Weise. Sie findet die Liebe und das Glück, aber darüber will ich nicht zuviel verraten.
Eines der Dinge, die mich an dieser Reihe faszinieren, ist folgende: Kaum eine Person ist Schwarz oder Weiß, alle haben Licht- und Schattenseiten an sich. Einige haben Taten begangen, die es verständlich machen würden wenn sich die Protagonisten auf ewig von ihnen abwenden – aber das Gegenteil ist der Fall. Jeder bekommt eine oder mehrere neue Chancen, um sich zu beweisen. Freund und Feind verschwimmen oder wechseln sich vielmehr ab. Berry wurde wieder zu einer Freundin, und auch Gespenster und Steinbockmänner können zu Freunden werden. Ich halte das für eine sehr positive, sympathische Weltanschauung: Jeder sollte die Möglichkeit haben, sich zu beweisen, auch wenn er „schlechte“ Taten begangen hat.
Alles in allem hat mir der Band wieder sehr gefallen: Der Schreibstil war gewohnt sicher und vielfältig. Es gab in der eBook-Version ein, zwei Tippfehler, aber das kommt auch bei Büchern großer Verlage vor – für ein selbstverlegtes Buch habe ich da nichts zu bemängeln. Die Handlung war abwechslungsreich und verstrickt, es gab viele Nebengeschichten, die schlussendlich alle irgendwie mit der Hauptgeschichte verknüpft sind. Es gab neue Figuren sowie altbekannte, die neue Züge an sich zeigten. Und nicht zu vergessen die Protagonistinnen, die alle auf ihre Art und Weise dazulernen und sich entwickeln.
Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Shoppingwahn – von Wolkenseifen und Stoffläden

Der Nachteil am Arbeiten gehen ist ja, dass man weniger Freizeit hat 😉

Einer der Vorteile ist aber auch, dass man Geld für schöne Dinge hat! Und wer wie ich die letzten Monaten vom wenigen Erspartem gelebt hat, freut sich umso mehr über regelmäßiges Geld aufm Konto 😀

Heute kamen zwei Bestellungen an, also dürft ihr mir über die Schulter linsen:

Zuerst ein Büchlein: Meine Zukunft in Listen

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Ein Buch, das man Vollkritzeln kann mit Dingen, die man einmal tun möchte, Menschen die man kennenlernen möchte, Ereignissen denen man beiwohnen möchte und vieles mehr. Ich liebe Listen und ich mag es, meine Zukunftswünsche festzuhalten – dass hilft mir dabei, mich darauf zu besinnen was im Jetzt wirklich wichtig ist! ❤

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Heute kam auch meine große Wolkenseifen-Bestellung an. Ich bin seit Jahren Fan der Deocreme, weil es das erste Deo meines Lebens ist, das wirklich(!) gegen Schweißgeruch hilft! ❤ Und ich als das erste Gehalt auf dem Konto hatte war klar: Eine große duftige Bestellung musste getätigt werden 😀

Folgendes war dabei:

Körperpuder – zum ersten Mal bestellt und ich bin schon jetzt völlig verknallt in das Zeug! Zuerst einmal ist die Optik einfach wunderwunderschön! Und dann lässt sich das Puder dank Puderquaste auch wunderbar verteilen und macht die Haut wirklich streichelzart ❤ Warum ist Körperpuder eigentlich aus der Mode gekommen?

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Dann, ein Klassiker, und weil meine Vorräte eh erschöpft waren: Eine neue Dose Deocreme. Hält bei mir übrigens sechs Monate so ein Döschen 😉

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Ein kleines Döschen Lippenbalsam von Figs&Rouge ❤ ich benutze eigentlich sehr selten Lippenbalsam, aber gerade in der kalten Jahreszeit und beim Fahrradfahren brauche ich ihn doch hin und wieder. Und da ich eine Abneigung gegen die gängige Stiftform habe, kommt mir das kleine Metalldöschen gerade recht – und bildhübsch ist es obendrein!

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Dann gab es noch ein bisschen Parfum in praktischer Handhabe als Roll On. Parfum ist auch so etwas, was ich bis jetzt eher selten genutzt habe. Da ich hier aber noch einige Perfum-Pröbchen von Wolkenseifen herumfliegen hatte, fing ich die Tage an diese zu benutzen und musste feststellen: Die kann man super in die Dreads einmassieren und dann duftet man den Rest des Tages toll! Auf der Haut halten Düfte bei mir nämlich nicht sehr lange, im Haar jedoch schon! ❤ Der Elfenduft „Lieb Dich“ ist mir fast ein wenig zu zitronig, aber vielleicht brauch‘ ich da nur ein wenig Gewöhnung 😉

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Und dann gab es noch unglaublich unfotogenes Körperspray – unheimlich toll an heißen Tagen zum Abkühlen und neu beduften 😀

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Und eins muss ich euch noch zeigen! Bei Wolkenseifen bekommt man immer sehr großzügig Proben mitgeschickt – seht selbst! ❤

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Heute hab‘ ich mich auch mit einer lieben Freundin getroffen, um den Laden Stoff&Design zu plündern, der vergangenes Wochenende neu in Erfurt aufgemacht hat! Zur Eröffnung musste ich leider arbeiten, daher haben wir ihn heute besucht. Ein hübsches kleines Lädchen mit einem wohl ausgesuchtem und passendem Sortiment – hat mir sehr gut gefallen! 😀

Natürlich musste ich auch etwas mitnehmen 😉 Einmal fünfzehn kleine Klämmchen – zu neudeutsch: Wonder Clips – um Stoff festzuhalten, der nicht von Nadeln gepierct werden will 😉 Sowas wollt ich schon lange mal ausprobieren, aber deswegen wollte ich nicht gleich im Internet bestellen. Also hab‘ ich heute zugeschlagen!

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Und dann fand‘ ich noch ein kleines herzallerliebstes Stoffstückchen mit Waschbären, die mit zu mir nachhause reisen wollten ❤

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Ich geh‘ mich jetzt ausgiebigst einpudern und wünsche euch einen wohlduftenden Abend! ❤

Verlinkt bei Mittwochs Mag Ich

Nashörner haben auch Gefühle

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Ich habe den Comicroman netterweise von LovelyBooks geschenkt bekommen – danke auch für das Fuchs-Lesezeichen! – und war schon sehr gespannt darauf. Leider kenne ich den ersten Band nicht und in unserer Bibliothek ist er mysteriöserweise verschollen. Es ist bei dem Buch aber kein allzu großes Problem, wenn man den ersten Band nicht kennt – lediglich bei einigen Anspielungen auf zuvor Geschehenes muss man rätselraten 😉

Zum Inhalt:
Lea ist verliebt in Jan. Sie hat ihm einen Liebesbrief in Tagebuchform geschrieben und im ersten Band haben sie sich das erste Mal geküsst. Der zweite Band handelt von den Irrungen und Wirrungen junger Liebe: Sind wir zusammen? Warum meldet er sich nicht? Inklusive Eifersuchtsszenen und alltäglichen Teenager-Problemen – die ganze Palette 😉
Lea ist Comic-Zeichnerin und vergleicht ihre Gefühle mit nervigen Nashörnern – die sie unter anderem auch für die Schülerzeitung zeichnet. Außerdem spielen noch ihre Klassenkameraden und ihre verrückte Familie eine Rolle.
Es gibt viele witzige Momente im Buch, die vor allem von den Charakteren geprägt werden. So zB die Christbaumkauf-Tradition ihrer Familie oder das Volksmusikfest 😉 Ich hab‘ mich ja manchmal gefragt, wie realitätsnah das Buch wirklich ist – hören heutige Teenager Silbermond und Clueso?
Davon abgesehen: Die Geschichte ist gut erzählt, die Protagonistin sympathisch chaotisch und ich hatte Spaß beim Lesen. Es werden auch einige ernstere Probleme wie Trennung der Eltern oder das Umgehen mit älteren Familienmitgliedern behandelt.
Durchzogen ist die Handlung von kleinen Comics, die nicht zur bereits gesagtes illustrieren, sondern eigenständig sind. Das lockert die Lektüre ungemein auf und ich kann schon verstehen, warum Comic-Romane gerade so beliebt sind! 😀 Ich war mir zwischendurch nicht sicher, wie gut ich den Zeichenstil finde, aber ich denke er passt ganz gut – gerade wenn man sich vorstellt, dass Lea selbst die Nashörner gezeichnet hat 😉
Mit einem konnte ich mich allerdings nicht abfinden: Das Neongrün. Ich finde die Farbe unpassend, um nicht zu sagen nervig – es gibt doch soviele schönere Grüntöne!
Und noch etwas gefiel mir nicht: Das Ende wirkte zu konstruiert :-/

Daher von mir vier Sterne! Ich werde das Buch dennoch meiner Nichte weiterempfehlen – die kommt langsam in das passende Alter dafür 😉

Sieben Sachen Sushi

Heute gibt’s auch von mir wieder sieben Sachen zum Sonntag. Falls ihr euch wundert, warum ihr die letzten Tage nichts von mir gehört habt – ich arbeite seit letzter Woche und das muss sich noch ein wenig einpendeln 😉

Heute habe ich…

…meinen Pickeln den Kampf angesagt! Ehrlich, meine Haut benimmt sich gerade als wäre ich zehn Jahre jünger…

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…mit dem Hundetier getrickst – im Posen ist sie Weltmeister 😛

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…meine nächste Woche gekritzelt. Nur die Farbe fehlt noch ein wenig.

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…Reis gewaschen.

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…’ne Runde den Drahtesel bemüht.

…Röllchen gerollt.

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…und meine Tasche für die Arbeit gepackt – die Frühschicht ruft 😉

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Sumpfloch-Saga Band 2 und 3

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Die Sumpfloch-Saga Band 2: Dunkelherzen und Sternenstaub

In diesem Band erfährt man einiges über Scarletts Vergangenheit. Über ihre Beziehung zu ihrem Kindheitsfreund Hanns und ihre Beziehung zu Gerald. Aber wie immer ist nicht alles so, wie es scheint. Einige neue Mysterien treten auf: Ein Riesenzahn, wiedererweckte General-Gespenster, ehemalige Freunde die zu Verrätern wurden und heutige Freunde die künftig Verräter sein werden, der wilde Wald mit Nebelfräulein und Trommelgnomen, Gefängnisse und Regierungs-Zauberer.
Es bleibt spannend und die Freundinnen werden wieder in allerlei krumme Geschichten verstrickt. Sie lernen neues über ihre Fähigkeiten und viel mehr über die Machenschaften der Mächtigen, als ihnen lieb ist. Der Schreibstil ist wie immer sehr angenehm und die Seiten fliegen nur so dahin.
Noch etwas, dass ich an den Sumpfloch-Romanen sehr angenehm finde: Die finalen Kämpfe werden nicht übertrieben in die Länge gezogen und manchmal ist der Leser eher überrascht, dass die Schlacht schon zu Ende ist.
Wieder mal ein sehr gelungener Band mit vielen Irrungen und Wirrungen!

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Die Sumpfloch-Saga Band 3: Nixengold und Finsterblau

Der dritte Band der Sumpfloch-Saga dreht sich viel um Thuna. Und um ein geflügeltes Löwen-Baby, mit dem sie sich in ihrer Freizeit herumschlagen muss. Die Regierung erfährt immer mehr über die Erdenkinder und Thuna muss Extrastunden einlegen. Neu ist auch der Regierungszauberer Grohann, von dem die Mädchen nicht wissen können ob er Freund oder Feind ist – oder gar beides.
Wieder einmal sehen sich die Mädchen in Machenschaften verstrickt, die sie nicht verstehen können. Wer ist ehrlich zu ihnen, wer meint es gut mit ihnen? Thuna weiß vor lauter Aufgaben nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Lisandra muss erkennen, was ihr wahres Talent ist. Maria findet neue Türen und neue Verbündete. Der Inhalt der Lilienpapiere wird ihnen offenbart und damit auch die Prophezeiung über die Erdenkinder. Schließlich müssen die Mädchen dem Halbvampir im Kampf gegen einen Engelsdämonen beistehen.
Dieser Band hat es in sich, denn man erfährt eine Menge über die Hintergründe, warum die Erdenkinder nach Amuylett geholt wurden und was ihre Aufgabe ist. Nicht zuletzt gibt es zwischenmenschliche Streitereien und abenteuerliche Kämpfe. Diesmal gab’s ein paar mehr Tippfehler im eBook, dem tollen Schreibstil macht das aber keinen Abbruch 😉

Am Strom von Killen McNeill

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„Am Strom“ handelt von der Lebensgeschichte von Hans Jelinek, genannt Jelly. Der Leser begleitet ihn bei verschiedenen Stationen und Wendepunkten seiner Geschichte, beginnend in seiner Jugend. Er heiratet seine Jugendfreundin Else, einer seiner Freunde stirbt auf der Donauinsel. Erst viele Jahrzehnte später kommen die vergangenen Erlebnisse ans Tageslicht.
Die Geschichte spielt sich vornehmlich in Franken ab. Ich hatte hin und wieder etwas Schwierigkeiten, die Orte in eine geographische Relation zueinander zu bringen, da ich mich in dieser Region nicht auskenne. Hin und wieder findet sich geschriebener Dialekt im Buch, aber meiner Meinung nach angenehm wenig und vor allem in passenden Situationen.

Die Kapitel spielen in unterschiedlichen Zeiträumen, die aber nicht chronologisch aufeinander folgen. Es ist vielmehr so, als würde der Protagonist die Stationen seines Lebens Revue passieren lassen – was zur Folge hat, dass in die Erinnerungen an seine Jugend auf einmal Erinnerungen an seine eigenen Kinder mit hineinfließen. Das war für mich als Leser hin und wieder irritierend, sorgt aber andererseits dafür, dass man mitdenkt 😉 Als ich mich einmal dran gewöhnt hatte, fand‘ ich es gar nicht so schlecht und vor allem passt es zur Geschichte.

Der Protagonist Jelly wird im Klappentext als „bayerisch-fränkische[r] Jedermann“ bezeichnet. Ob er nun ein Jedermann ist, wer weiß. Er ist auf jeden Fall einer, der gegen die Widrigkeiten seines Lebens anzukämpfen versucht. Er gewinnt Liebe, Familie, Beruf – und verliert auch all das wieder. Aber er versucht immer wieder, etwas neues aufzubauen, etwas neues zu finden.
Ich fand ihn grundsätzlich sehr sympathisch, zumindest sein älteres Ich. Mit seinem jugendlichem Ich konnte ich nicht viel anfangen. Er hat eine gewitzte, charmante Art, mit der er Situationen und Personen beschreibt. Viele kleine Details, die die Figuren sehr greifbar und real machen. Man sieht seine Schwierigkeiten, sich mit dem eigenen Älterwerden abzufinden. Damit, dass die eigene Wahrnehmung sich irgendwann um sovieles von der der anderen unterscheidet. Ich bin noch lange nicht in seinem Alter, konnte aber seine Schwierigkeiten damit durchaus nachvollziehen.
Auch seine Frau Else und ihre gemeinsamen Kinder – da gibt es nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen, sondern sehr reale und beklemmende Probleme. Man sieht an Jellys Sohn Thomas und wiederum dessen Sohn, wie sich bestimmte Dinge über mehrere Generationen auswirken können.
Die Männer von Jellys Liebschaften fallen irgendwie etwas hinten runter, beziehungsweise finden kaum Erwähnung – das fand‘ ich manchmal etwas eigenartig.

Auf den Stationen seines Lebens finden sich einige markante Stationen wie Liebschaften oder sein beruflicher Werdegang. Immer wieder finden sich witzige, charmante Situationen, die auch immer wieder mit den Erwartungen der Figuren – und des Lesers – spielen. Und nicht zuletzt gibt es einige sehr wirkungsvoll eingesetzte Cliffhanger.
Die Kapitel sind angenehm kurz und durchaus unterschiedlich gestaltet. Das heißt statt Fließtext findet man zum Beispiel einmal eine To-Do-Liste oder Internetseiten. Dadurch wird der Text angenehm aufgelockert.

Einen Kritikpunkt hab‘ ich dann doch noch 😉 Es werden in den Nebengeschichten um Annes Mann oder um Jutta Themen angeschnitten, die meiner Meinung nach etwas zu plakativ in den Raum geworfen wurden. Um etwas Schreckliches anzudeuten, dass dann aber doch kaum eine Rolle spielt. Das fand‘ ich eher ungünstig – da hätte ich mir Hintergründe gewünscht, die weniger Bild-Schlagzeilen-erregend sind, sondern vielleicht kleiner. Sie wären deswegen ja nicht weniger schlimm für die betreffenden Personen gewesen 😉

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde auf LovelyBooks lesen – vielen Dank dafür! Denn es ist ein Buch, dass ich vermutlich ohne diese Leserunde nie gelesen hätte. Weil es keines der Themen oder Genren ist, die mich normalerweise reizen. Umso besser dass ich hierfür mal meine comfort zone verlassen habe 😉 Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und war angenehm zu lesen – ich kann mir gut vorstellen, wieder einmal etwas von dem Autor zu lesen.

Honigsterniger Jumpsuit

… oder so ähnlich könnte man es wohl nennen 😉

Heute kam mir eine Blitzidee, die unbedingt umgesetzt werden musste – ihr kennt sowas sicherlich. Und zwar schwirrte schon länger in meinem Kopf die Idee herum, mir mal einen Jumpsuit/Playsuit zu nähen, ich war aber bis jetzt zu beschäftigt faul, um mir ein Schnittmuster auszudenken. Und heute fiel mir auf, dass ich eigentlich nur meinen liebsten Kurze-Hose-Schnitt mit einem meiner Kleidschnitte kombinieren muss – ganz easy! Hier und da noch eine kleine Änderung und fertig stand der Plan!

Da ich mir nicht sicher war, wie gut dieser aufgehen würde, sollte der erste Versuch ein Probeteil werden – eins das dennoch tragbar sein sollte, klar. Dafür gab’s einen zitronengelben Jersey, der schon sehr lange in meinem Stoffregal auf seinen Einsatz gewartet hat – ich finde die Farbe aber immer noch höchstens semi-schön. Also wurde das ganze aufgepeppt mit ein paar Sternchen – einfach draufgestempelt mit Acrylfarbe.

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Dem Selbstauslöser der Handycam sei dank! 😀

Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, ob ich das Teilchen jemals in die Öffentlichkeit ausführe *hust* den Schnitt mag ich sehr (saubequem!), aber die Farbe erinnert mich zu sehr an Kleinkindstrampler 😛 vielleicht werf‘ ich das Teilchen bei Gelegenheit in ’nen Eimer blaue Farbe und schau‘ was bei rauskommt, hihi.

Jetzt darf es aber erstmal zum diesmonatigem KreaKränzchen fliegen! Dort lautet das August-Thema „Honigmond„. … äähm, ja… Heiraten würde man darin wohl nicht, aber zu einem Honig-Mond gehören ja auch immer Honig-Sterne, das weiß man doch 😉 und für die derzeitigen sommerlichen Temperaturen ist so ein leichtes Teilchen sowieso grandios 😀 falls euch etwas viel besseres zum Thema Honigmond einfällt – und das dürfte nicht schwer sein! – tragt euch damit doch beim KreaKränzchen ein! Diesen Monat scheint es noch nicht soviele Beiträge zu geben und bis Donnerstag habt ihr noch Zeit 😉

Außerdem ist heute bekanntlich Dienstag, also geht’s zum CreaDienstag und zu Handmade on Tuesday. Außerdem – oh, wow! heut ist bei mir Linkparty-Tag, was? – geht’s zu Outnow, weil ich da schon immer mal ein Probeteilchen vorstellen wollte 🙂

Ich bastel‘ mir jetzt was zu essen und chill‘ in meiner neuen Hose noch ein wenig auf’m Balkon – schönen Abend euch allen! ❤

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