Die Jagd nach der Motivation

Leider hält mich die Masterarbeit immer noch in ihren garstigen Klauen, daher gibt’s derzeit nix Neues von mir. Aber ich werde bis zum Wochenende meinen ersten Entwurf fertigstellen und am Wochenende geht’s außerdem Richtung Kassel, zur HulaHoop Convention! Ich freu‘ mich wie ein Schnitzel – wie ein tierfreies Schnitzel natürlich 😉

Ich hoffe auf neuen Input, auch wenn ich durch das monatelange Schreibtisch-belagern vermutlich völlig unsportlich geworden bin. Wann hatte ich eigentlich das letzte Mal meinen Hula in der Hand? Besser nicht drüber nachdenken… Ich hoffe ich kann danach einen kleinen Bericht verfassen, wenn auch nur mit Handy-Fotos, da meine kleine Knipse mittlerweile endgültig vor den Rügen-Sand Überresten kapituliert hat.

Bis dahin verbleibe ich mit ein wenig Gute Laune Musik und wünsch‘ euch viel Erfolg bei all den Aufgaben, die für euch noch anstehen – wir schaffen das!

Fastenzeit

Heute am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Früher habe ich öfters irgendwas gefastet – Süßigkeiten, Fernsehen oder ähnliches; das ist in den letzten Jahren leider ein wenig in Vergessenheit geraten. Das möchte ich hiermit wieder ändern 😉

Die üblichen Verdächtigen rentieren sich für mich allerdings nicht: Fernseher hab‘ ich keinen, Fleisch esse ich ja sowieso nicht und Alkohol trinke ich so selten, dass ich nichtmal weiß wann ich das letzte Mal welchen getrunken habe. Sylvester vielleicht?

Auf anderes Essbares zu verzichten schließe ich dieses Jahr für mich aus. Am Ende der Fastenzeit muss nämlich auch meine Master-Arbeit fertig sein und Süßkram hilft mir ganz gerne beim Motivieren 😉

Stattdessen möchte ich lernen, meine Zeit bewusster zu nutzen. Weniger der Zeit beim Vorbeifließen zuzugucken, sondern vielmehr jeden Zeitabschnitt bewusst füllen. Nicht nur mit Arbeit, natürlich nicht – sondern mir auch bewusst eine Auszeit nehmen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Ich habe mehr als genug Hobbies – das war ja auch einst der Hintergedanke bei genau diesem Blog – denen ich in meiner Freizeit frönen kann.

Folgenden Punkten möchte ich also bis Ostern meine Aufmerksamkeit widmen:

  • besseres Zeit-Management! daher habe ich mir für jede Woche eine Doppelseite mit dem Passion Planner ausgedruckt, um genau zu sehen, womit ich wieviel meiner Zeit verbringe. Derzeit trage ich also nach allen relevanten Tätigkeiten ein, was ich wann getan habe – um einen ersten Einblick zu bekommen, wo meine Zeit so hinfließt.
  • Erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Auch wenn ich kein Fan von dem Spruch bin: Wenn ich erst mal anfange im Internet rumzugurken, brauche ich einfach viel länger um wirklich mit der Arbeit anzufangen. Nur noch hier ein Klick. Und dann da mal kurz gucken… Also versuche ich den Spieß umzudrehen: Nach Arbeits-Blöcken folgt auch immer wieder Freizeit.
  • Keine unnötigen Dinge kaufen! Schon alleine um meinem – dank Führerschein – arg über-strapaziertem Konto etwas Erleichterung zu verschaffen. Und wie gut dass ich mir gestern erst ein Kinderbuch gekauft habe, welches ich eigentlich nicht ‚brauche’…
  • Mindestens dreimal die Woche mit Wednesday Tricks üben – das haben wir in den letzten Monaten nämlich arg vernachlässigt.
  • Mindestens dreimal die Woche Sport machen – freitags Tuch-Akrobatik, ansonsten Faszien-Training/Stretching oder Fächer/HulaHoop spielen.

Das war’s auch schon von mir – wir gehen jetzt früh ins Bett, um morgen früh aufzustehen! Da der Post erst am Mittwoch veröffentlicht wird… sind wir heute hoffentlich früh aufgestanden! 😀

Aerial Silk practice

This evening I had my weekly aerial silk practice.
Just to short…

Eeh, well… I’ll write in German now – I’m still wondering in what language to write this blog…

Also nochmal von vorne:
Heute war mein wöchentliches Tuchakrobatik-Training. Nur um euch kurz auf den aktuellen Stand zu bringen: Ich hatte letztes Semester einen Anfängerkurs in Tuchakrobatik belegt. Leider konnte dieses Semester kein Fortgeschrittene-Kurs stattfinden – zu wenig Leute – daher mach ich nochmal den Anfängerkurs. Da sind aber außer mir noch paar dabei, die schon was können, also dürfen wir hin und wieder freies Training am Tuch machen.
Heute haben wir nochmal Knoten geübt – und was wir draus machen können. Standwaage, Kokon und irgendwas mit rumdrehen und auf einem Tuchstrang ablegen. Hab‘ mich dabei voll verwickelt und verpeilt, wie ich wieder rauskomme…
Aber ich merke jetzt von Woche zu Woche, wie ich stärker werde. Und wie ich von Mal zu Mal erst später schwächel!
Ich muss mir aber echt angewöhnen, mich täglich zu dehnen. Auch wenn’s vielleicht nie für ’nen Spagat reichen wird, wäre es auf jeden Fall – für alle meine sportlichen Betätigungen – praktischer, wenn ich biegsamer und flexibler werde.

Morgen abend trainier‘ ich wieder mit meiner Feuergruppe – jeden Dienstag und Donnerstag. Letztes Mal hab ich neben Krafttraining auch einfach mal alles ausprobiert, was wir da hatten:
Hula und Levistick – klar, sind ja meine. Ich probier‘ derzeit das Hoopen an verschiedenen Körperteilen, besonders den Beinen. Mein linkes Knie ist voll blauer Flecken.
Stab kann ich auch endlich wieder hinterm Rücken drehen, yuhuu! Hatte mir vor etwa zwei Monaten den Ellbogen leicht angebrochen, weswegen ich mich etwas einschränken musste – jetzt geht aber fast alles wieder!
Hab‘ mich sogar an Poi, Diabolo und Devilstick versucht; einfach aus Spaß an der Freude 😉 gerade mit beiden letzteren kann ich so gar nix anfangen…
Freu‘ mich jedenfalls auf morgige Training! Und morgen nachmittag hab‘ ich auch zum ersten Mal seit mindestens zwei Jahren Abstinenz wieder TaiChi, juchhu!! Davor hab‘ ich das zwei, drei Jahre lang mindestens einmal die Woche gemacht, aber dann hat sich’s irgendwie nicht mehr so recht ergeben.
Gute Nacht!